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Udo

Langjähriger Patient berichtet

Erfahrungen mit Ginkgo

Udo leidet schon seit mindestens zehn Jahren unter einem Pfeifton im Ohr. Erst drei Monate nachdem der Ton im Ohr einsetzte, ging er zum Arzt. Bei sehr viel Stress wird der Tinnitus bei ihm noch unerträglicher.

Also, ich habe Tinnitus schon mindestens 10 Jahre. Ich hatte mal einen Hörsturz, der war dann auch erledigt, d.h. ich habe dann Medikamente bekommen und Infusionen und irgendwann nach 3 Monaten merkte ich, dass ich so einen komischen Ton im Ohr habe.

Ich habe 3 Monate abgewartet, weil ich habe auch das große Glück, dass ich immer wieder den Tinnitus mal stärker, mal nicht so stark habe, weil ich kein Arzt-Gänger bin, gehofft, dass es irgendwann von selbst weggeht.

Ja, für mich ist es ein großes Problem gewesen, in der Richtung, dass ich persönlich nicht krank war. Das hat mein ganzes Leben, meinen Ablauf beeinflusst, weil ich war krank, krank mit einer Krankheit, die auf den ersten Blick nicht heilbar war. Und das hat mich schon ein bisschen seelisch getroffen. 

Im Prinzip ist es immer der gleiche Ton. Ein hoher Pfeifton in einer hohen Frequenz. 

Ganz schlecht ist Stress, in dem Augenblick, wo ich sehr viel Stress habe, selbst innerlich aufgeregt bin oder mehrere Leute was von mir verlangen, wird der Ton noch unerträglicher. Ich brauche einfach ein ausgeglichenes Umfeld, ich muss mich selbst runterfahren und dann habe ich sogar Phasen, wo ich den Ton nicht höre oder ganz, ganz gering. Es kommt vor, dass ich also Probleme habe im Straßenverkehr. Wenn ich da mal in die Innenstadt fahre, merke ich, dass mich das doch stört, weil dieser Verkehr genauso wieder mit den Ton, den ich im Ohr habe sich überlagert, das sind dann zwei ganz verschiedene Töne, die sich aber irgendwie miteinander korrespondieren. 

Der Tinnitus hat mich sehr beeinträchtigt im Berufsleben, weil ich mich manchmal nicht konzentrieren konnte oder bei Gesprächen mich durch den Ton abgelenkt fühlte. Manchmal hat er mich auch am Einschlafen behindert. Ich habe festgestellt, dass große Gesprächsrunden, wenn wir mal zu zehnt, zwölft sind und es reden viele Leute, dass ich manchmal gar nicht weiß wer, wo redet, wer was erzählt hat, weil ich das nicht einordnen kann richtig. Der Ton überlagert dann Stimmen und dann weiß ich manchmal nicht, was die Leute gesagt haben, vor allem an der Seite, wo der Tinnitus ist.

Das wichtigste war für mich, dass der Tinnitus mein Leben nicht beeinflussen kann, oder beeinflussen schon, aber nicht mein Leben verändern kann. Ich nehme Ginkgo. Also ich komme mit dem Ginkgo-Produkt sehr gut hin. Ich nehme nicht nur die Tabletten dann, wenn er da ist. Ich denke mal, man muss da ein gewisses Level aufbauen. Ich spiele Tennis, 3 mal in der Woche in der Regel, 3 bis 4 mal die Woche sogar vormittags mit meinen Gleichaltrigen… also Sport ist eine ganz tolle Sache. Man wird abgelenkt, weil man sich mit ganz anderen Sachen beschäftigen muss, sicherlich ist der Ton da, aber er ist eben nicht im Vordergrund. 

Meine Erfahrungen sind, dass man möglichst schnell einen Arzt aufsuchen sollte, nicht wie ich warten und denken, das geht weg. Und sein Leben so einrichten, dass man möglichst wenig Stress hat. Und man darf sich von dem Tinnitus nicht in Situationen bringen, wo man sich nur auf die Krankheit runterfährt und sagt: „Mein Gott, mein Gott jetzt ist er wieder, und jetzt macht er wieder.“ Man muss ihn annehmen und man versuchen mit ihm zu leben. Es gibt nicht einen Weg, wo man sagen kann, der ist für alle gültig. Man muss einen Weg finden, der für sich selbst gültig ist. Es ist schwierig, aber man kann es schaffen, dass das Leben nicht nur diesen Tinnitus hat. 

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Pflichttexte

Binko® 40 mg / 80 mg / 120 mg Filmtabletten:
Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt
Anwendung: Symptomatische Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungseinbußen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzept mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnis-, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Vor Behandlungsbeginn, sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen. Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit, zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen und bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen. Enthält Lactose.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Klinge Pharma GmbH, Bergfeldstr. 9, D - 83607 Holzkirchen.
Stand: April 2017.

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