Kopfbild

Häufige Fragen

Tinnitus ist die medizinische Bezeichnung für Ohr- und Kopfgeräusche, die keinen aktuellen äußeren Schallwellen zugeordnet werden können.

Ohrgeräusche sind ein immer häufiger auftretendes Phänomen in Deutschland. Nach Erhebungen des Robert-Koch-Instituts kann man von einem Volksleiden sprechen, mit dem rund 21% der Bevölkerung zu tun haben oder hatten. (Quelle: Statista Research & Analysis)

Ohrengeräusche können einseitig oder beidseitig auftreten. Das liegt daran, dass Tinnitus ein Phantomgeräusch ist, das im Gehirn entsteht und nicht im Ohr gebildet wird.

Nein. Ohrgeräusche treten aber oft in Verbindung mit Schwerhörigkeit auf.

Der Tinnitus betrifft nicht nur das Innenohr, sondern die zentralen Hörbahnen. Dadurch ist er mit dem Nervensystem verbunden und Einflüssen wie Stress, Schlafmangel, Ängste etc. ausgesetzt und kann dadurch in seiner Ausprägung schwanken.

Vor allem bei Stress und Leistungsdruck empfinden viele einen Anstieg der Lautstärke ihres Tinnitus. Lärm wird meist als zusätzliche Belastung erlebt und kann den Tinnitus verschlimmern. Auch bestimmte Arzneimittel können sich nachteilig auswirken. Wenn Sie bei der Einnahme eines Medikamentes einen Zusammenhang feststellen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Die ersten Schritte bei Verdacht auf Tinnitus sollten Sie zu Ihrem Hausarzt bzw. einem HNO-Facharzt führen. Je nach Diagnose wird ein individueller Behandlungsplan aufgestellt, den Sie mit vielen Maßnahmen unterstützen können, wie zum Beispiel der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe. Durch das Gespräch mit Betroffenen lassen sich Erfahrungen teilen und Frustrationen überwinden.

Zur Unterstützung bei Ohrgeräuschen gibt es viele sinnvolle Therapien, wie „Tinnitusmasker“, „Tinnitus-Retraining-Therapie“ oder eine auf Sie zugeschnittene Musiktherapie. Begleitend kann auch die Heilkraft des hochwertigen Ginkgo-biloba-Extrakts in Binko® zu einer Besserung des Befindens führen.

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